Ein Teil des langen Weges…
Wenn Tai Chi unter die Haut geht

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Ein gut überlegter Schritt
Tai Chi sichtbar machen
An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich weit (sehr weit!) weg von irgendwelchen Mystifizierungen, Esoterikgedanken und auch spirituellen Gedankengängen bin.
Manche sehen da einen Widerspruch zum Tai Chi. Ich glaube aber, dass es genau das Gegenteil ist. Tai Chi hat seine Nähe in der Natur, in der Physik und den physikalischen Gegebenheiten im Universum… wenn man so weit denken mag.
Aber es gibt Dinge… naja lest selbst….
Mit Tai Chi wird alles Gut ; -)
Lange Zeit war ich ein Kritiker von Tattos, insbesondere, als es in der Familie um Tätowierungen ging. Wie kann man nur? Das geht doch nicht mehr ab! Das sind die „bösen Jungs, die sich tätowieren lassen“… usw….Du kennst sicher auch die Vorurteile…
Ansichten und Einstellungen können sich ändern
Wenn man nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, kann und sollte man seine persönlichen Einstellungen hin und wieder zumindest mal auf den Prüfstand stellen. Man sollte über Dinge nachdenken.
Das habe ich auch getan.
Wenn man sich wie ich, intensiv mit Tai Chi beschäftigt, ist das auch ein Teil des Weges. Du musst das Ganze sehen. Dabei musst Du Anderen auch den Platz lassen, den Sie zur Entfaltung brauchen. Wir alle sind verschieden, aber dennoch Eines.
Wenn man von Etwas wirklich überzeugt ist, es lebt, dann kann, nein… dann sollte man es auch zeigen.
Mit einer Tätowierung habe ich (auch traditionell gesehen) nun für mich einen Weg gefunden, meine Achtung zum Tai Chi zu zeigen.
Aber natürlich im Sinne der Prinzipien und Gedanken des Tai Chi. Bescheiden, zurückhaltend, dezent und nicht aggressiv auffällig.
Soweit meine ersten Gedankengänge…
Da dachte ich schon, der arme Tätowierer, bei dem ich lande…dem werde ich sowas von auf die Nerven gehen, wenn ich Honk mit meinen Wünschen ankomme…
Gedanken
Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht und das kann ich nur Jedem wirklich empfehlen.
Lasst Euch nicht einfach unüberlegt ein Tattoo im Urlaub oder auf der Kirmes stechen!
Überlegt es Euch gut und wählt ein gutes Studio.
Ich habe viel darüber nachgedacht, warum sich Menschen tätowieren lassen. Warum es z.B. aber auch gerade in der asiatischen Welt ganz normal ist und in der westlichen Welt doch immer wieder mal kritisch beäugt wird. Diese ganzen Überlegungen und Beweggründe hier aufzuzeigen, würde aber den Rahmen sprengen.
Daher schreibe ich hier mal, was mich letztendlich dazu bewogen hat und warum.
Tai Chi ist bereits für mich eine Art Lebenseinstellung geworden. Es ist in meinem Alltag integriert, still und unauffällig. Ich bewerbe es nicht, ich gehe damit Niemanden auf die Nerven oder versuche gar zu missionieren…
Wenn man so allgemein über Tattoos und den Klischees nachdenkt, würde ein Tattoo dieser Sichtweise etwas widersprechen…eigentlich….
Wie würde ein Tattoo denn gut zu Tai Chi, den Prinzipien und der ganzen Weite des Themas passen?
Ich bin sicher kein Tattoo-Spezialist, aber man kann durchaus viel (seriöses) nachlesen, insbesondere wenn man die asiatische Welt betrachtet. Dort erzählen Tattoos meist eine Geschichte. Die Geschichte einer Person selbst, den Erlebnissen, einer Familiengeschichte oder einer Überzeugung.
Das ist es eigentlich auch bei mir. Mein(e) Tattoos sollen eine Geschichte erzählen. Sie sollen nicht nur einfach „nette Dekoration“ sein, sondern sollen schon einen tieferen Sinn haben.
Natürlich gab es bei mir auch den Wunsch, irgendwie einen Tai-Chi-Kämpfer darstellen zu lassen (sieht ja cool aus) , dazu aber auch die Elemente oder der klare Bezug zu Tai Chi.
Das aber alles in Einklang mit einem einzigen Tattoo zu bringen… da war ich überfordert.
Und ehrlich gesagt, kam ich allein auch nicht richtig weiter.
Also habe ich das getan, was man machen sollte. Man sucht sich ein vertrauensvolles Tattoo-Studio und insbesondere einen Artist, den man wirklich vertrauen sollte. Auf die Schnelle sowas zu realisieren ist etwas illusorisch. Da sollte man auch auf das Bauchgefühl hören.
Hier auf der Seite liest Du gleich meinen Weg…
Ich habe genau das gemacht…Studio…Artist…und dann…
habe ich Bilder geschickt, meine Ideen mitgeteilt….
Ein Tattoo-Studio finden
Bei der Suche nach einem geeigneten und vertrauensvollen Tattoo-Studio hatte ich richtig Glück. Denn der Tipp kam aus der Familie.
Unsere Tochter kannte ein Studio und auch eine Künstlerin. Sie hat bereits sehr filigrane und sehr detailreiche Tattoos. Das war auch das, was überhaupt bei mir nur in Frage käme. Filigran, detailreich und etwas unauffällig.
Und mal ehrlich, wenn die eigene Tochter eine Empfehlung ausspricht, dann sind doch alle Zweifel sofort ausgeräumt oder?
Dazu kam noch, dass sich meine Frau vor Kurzem auch genau in diesem Studio und von der Künstlerin hat tätowieren lassen. Mit einem ebenso hervorragenden Ergebnis.
Hier das Studio und die Künstlerin (klickt gerne die Links an und schaut…)
Zum Tattoo-Studio Lifeline habe ich unten auch noch etwas geschrieben, das war und ist mir sehr wichtig!
Von der Idee zum Tattoo
OK, also ein Studio ist gefunden und die Tätowiererin bzw. eine Künstlerin (Artist) Ihres Faches auch:
Nina
Soweit so gut…
Aber wie teilt man der Künstlerin mit, was man genau will?
In diesem Fall war der erste Schritt für mich sehr einfach. Über Instagram den Kontakt hergestellt und mit diversen Bildern meine groben Ideen mitgeteilt.
Ich glaube, Tattoo-Artists haben es nicht leicht ; -)
Insbesondere, wenn es dann solche „komischen Vögel“ wie mich gibt, die doch schon spezielle Vorstellungen haben.
Zwischendurch gab es bei mir auch Zweifel, ob Nina mich so versteht, wie ich es meinte bzw. haben wollte.
Ich habe Ihr dann auch meine Gedanken zu Yin und Yang erläutert und die Aufteilung auf beide Arme, also anstatt einem Tattoo zwei Stück.
Dazu gab es zwischendurch noch viele Ideen und Anregungen meinerseits, die aber dann doch wieder aus vielen Gründen verworfen wurden.
Aus meiner Sicht ist das aber auch richtig und wichtig, dass man sich intensiv mit einem Tattoo beschäftigt.
Wichtig war mir zudem auch, dass die Tattoos nicht außen liegen, sondern innen. Tai Chi gilt ja auch als eine der „inneren Kampfkünste“, nicht aufdringlich und nicht präsent.
Zu all dem hat sich Nina wohl Ihre Gedanken gemacht, glaube ich zumindest.
Was mir bei den Vorabstimmungen dabei gefiel, war der Ansatz, dass es kein 1:1 Tattoo dort geben wird, also „nur“ eine simple Kopie eines Vorschlags. Es war von Anfang an klar, dass Nina Ihre Inspiration und Ideen einbringen wird.
Schon einmal etwas vorgegriffen: Hinterher hat sich genau dieser Anspruch als der richtige Weg gezeigt und war maßgeblich für das bemerkenswerte Ergebnis ausschlaggebend..
Aber bevor ich dazu noch mehr schreibe, schaut Euch die Bilder unten an…
Ich glaube, spätestens als ich Nina meine „Skizze“ (Kritzelei) mit meiner Vorstellung gesandt habe, dass in dem Moment klar war:
Den Typen muss ich Vorort noch mal etwas intensiver beraten…

So sieht es aus, wenn der zeichnerisch untalentierteste Mensch der Welt (ich!) einem Tattoo-Artist mitteilt, was man sich als Tattoo vorstellt.
Beratung und Feinschliff Vorort
Ich glaube wirklich, mit mir hat es Nina nicht leicht gehabt…
Mit Ihrer Engelsgeduld hat Sie mir weiter zugehört und meine Intentionen insbesondere im Bezug auf Tai Chi sowie Yin&Yang aufgenommen. Sie hat weitere Anpassungen vorgenommen und immer wieder optimiert.
Sie hat sich dann auch nochmal hingesetzt und sozusagen in live die Tattoo-Vorlage nochmal überarbeitet.
Was dabei dann heraus kam, hat meine Erwartungen vollständig übertroffen.
Aber seht selbst:

Das frische Tattoo nach Entfernung der Secondskin-Folie am 4.Tag.
Vergleicht dieses Kunstwerk mal mit meiner Ideen-Skizze von oben! Respekt an die Künstlerin Nina, oder?
Ist das Ergebnis und der Bezug zu Tai Chi Zufall?
Ich hatte Nina ein paar Ideen und auch meine Sicht zu Tai Chi, dem Yin-Yang-Symbol und der Philosophie mitgeteilt.
Wir hatten aber nicht darüber gesprochen, was hinterher dabei konkret heraus kommt oder kommen soll.
Das war eben dieser Teil „Ihrer Kreativität und dem absoluten Talent zum Zeichnen/Malen“, was das Ergebnis beeinflusst hat.
Ich bin sicher ein Mensch, der sehr weit von „Mystik“, „Esoterik“ und sonstigem „Hokuspokus“ entfernt ist, aber bei dem Ergebnis bekomme ich Gänsehaut (im positivsten Sinne!).
Meine beiden Tattoos erzählen die Geschichte des Tai Chi, also tatsächlich sogar die alte Sichtweise, also genau die Art des Tai Chi, die ich praktiziere.
The old Spirit of Tai Chi
Ich lasse es einfach mal so im Raum stehen…
…und kann mich nur bei Nina für die Umsetzung, Ihrer Kreativität, Ihr absolutes künstlerisches Talent und letztendlich für das Ergebnis bedanken.
Es bedeutet mir sehr viel!
Wenn Tattoos mehr sagen als tausend Worte
Das Ergebnis beider Tattoos hatte mich direkt Vorort schon stark begeistert. Allerding fiel mir tatsächlich erst Abends Zuhause auf, dass alle Elemente des Tai Chi in irgend einer Form enthalten sind und sogar die Säulen des Tai Chi abgebildet sind.
Bei der Betrachtung der Tattoos sollte ich vielleicht erläutern, welchen Stil ich im Tai Chi trainiere.
Ich trainiere und beschäftige mich mit dem ursprünglichen alten Yang-Stil des Tai Chi Chuan. Es ist sinngemäß die lange Form des Tai Chi, oftmals als 108er Form bezeichnet.
Es ist die längste Form und genau genommen, insbesondere die von mir trainierte alte Yang-Form.
Sie unterscheidet sich insoweit von anderen Formen dahingehend, dass alle Figuren enthalten (108 je nach Zählung) und diese auch in Ihrer reinen Form gelaufen werden.
Aber genug davon an dieser Stelle.
Was ist die Basis oder das Verständnis von Tai Chi und was findet sich in meinen beiden Tattoos wieder?
Grundsätzlich hängt Tai Chi direkt mit dem Yin-Yang Symbol zusammen. Was viele nicht wissen, das Yin-Yang Symbol ist eigentlich das Thai Chi Symbol (Taijitu). Es stellt nicht wirklich die Gegensätze dar bzw. wird so oft fehlinterpretiert. In Wirklichkeit soll es Harmonie und Einklang darstellen. Also die Harmonie jedweder Gegensätze. Ohne Yin kein Yang (Beispiel: Ohne Licht gibt es keinen Schatten).
Bei meinem Tattoo findet sich diese Weisheit bereits in der Aufteilung auf beide Arme wieder (das war auch etwas, was ich Nina beim Gedankenaustausch mitgeteilt hatte). Sie hat es letztendlich dahingehend perfektioniert, dass Sie beide Tattoos trotz unterschiedlicher Motive auf die gleiche Größe gebracht hat, ebenso die Positionierung perfekt gewählt hat und als Krönung den Kontrast bzw. den Schwärzegehalt beider Tattoos aufeinander abgeglichen hat. In meinen Augen schon eine Meisterleistung.
Weiterhin gibt es im Tai Chi die 5 Elemente auf denen nach chinesischer Philosophie und dem Verständnis alle Kreisläufe im Universum basieren.
Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde.
Hier gibt es verschiedenste Deutungen zu den Elementen. Mir gefällt dabei die erzählte Geschichte am Besten, da Sie der Realität am nächsten kommt und einen Kreislauf gut umschreibt:
Es ist die Erde…aus dieser Erde wächst ein Baum. Der Baum liefert das Holz. Aus dem Holz wird ein Feuer entfacht, welches die Mineralien in der Erde zu Metall schmelzen lässt. Das Metall (Metapher Axt) fällt den Baum und lässt Holz zu Erde vergehen…Wasser fällt auf die Erde und lässt einen neuen Baum wachsen… Also ergibt sich ein ewiger Kreislauf.
Keines der Elemente kann ohne die anderen existieren…
Abschließend kommt noch die lange Form des Yang-Stils selbst hinzu.
Sie ist in drei Bereiche geteilt:
Teil 1:
Die Erde (die Basis), auf der stehst Du, bist fest verwurzelt.
Teil 2:
Der Himmel (das Freie, die Beweglichkeit, Wolken…)
Teil 3:
Der Mensch, er verbindet mit seinem Köper Himmel und Erde. Er steht fest auf der Erde und reckt seine Hände gen Himmel.
Alles findet sich wieder
Alles, was ich oben beschrieben habe findet sich tatsächlich in meinen Tattoos wieder.
Fangen wir mit meinem linken Arm an.
Als erstes erkennt man den Drachen.
Er steht nach alter Chinesischer Sicht für Feuer.
In dem Drachen ist ein Baum eingearbeitet. Der Baum steht für das Holz und die Verwurzelung, also Standfestigkeit.
Unter dem Baum sieht man den Yin-Teil des Yin-Yang Symbols. Der dunkle Teil des Symbols ist Yin! Dieses Teilstück wird nach alter Chinesischer Tradition mit Metall assoziiert. Wenn wir uns erinnern (siehe oben), dann wird durch Feuer aus brennendem Holz und Erde das Metall.
Da das Yin-Teil (das Weibliche) auf dem linken Arm allein ist, übernimmt der Drache (Long) nicht direkt den Schutz, sondern sorgt als Vertreter des Yang-Teils des Tai Chi Symbols wieder für Harmonie.
Wenn man genau hinschaut, liegt das weibliche Yin-Symbol unter dem Baum im Wurzelbereich, also geschützt von Mutter Erde.
Im Taoismus, der durchaus Einfluss auf das Tai Chi hat, gilt das Weibliche als Quelle des Lebens und wird durch einen Drachen bewacht.
Weiter geht es mit dem rechten Arm.
Hier ist die Deutung schon komplizierter, aber wenn man genau hinschaut erkennt man es.
Die Tai-Chi Kämpferin (wichtig, eine SIE!) steht auf dem Boden (Erde). Über Ihr die Wolken (Himmel).
Aus Ihrer Hand entsteht der Yang-Teil des Yin-Yang Symbols (der männliche Teil). Dieser Teil des Yin-Yang Symbols wird in alter Chinesischer Sichtweise unter anderem mit dem Element Wasser in Verbindung gebracht (Wassertropfen). Der Tropfen fällt auf die Erde und lässt Bäume wachsen (siehe die Pflanzen im Bild). Der weiße Yang-Teil des Yin-Yang Symbols ist auf meinem rechten Arm, da ich Rechtshänder bin und damit mein rechter Arm der stärkere ist.
Wenn man sich die Kämpferin ansieht, verläuft die Schwarzfärbung von rechts nach links zum Symbol. Der Verlauf ist vom Weiblichen (siehe oben…Yin = Schwarz) zum Männlichen (siehe oben…Yang = Weiß).
Das Tattoo insgesamt zeigt das Verständnis des langen Yang-Stils im Tai Chi. Die Erde (unten, 1. Teil) , der Himmel (oben, 2. Teil) und in der Mitte die Kämpferin (Teil 3).
Zum Abschluss kommt noch hinzu, dass sich die Tai Chi Kämpferin auf dem rechten Arm und der Drache auf dem linken Arm zueinander wenden, so wie auch beide Yin-Yang-Teile zueinander gehören.
Alles fügt sich ineinander
Wie ich oben schon schrieb, lassen wir diese Fügung mal so stehen…
Obwohl es wirklich schon bemerkenswert ist, dass wir (also Nina und ich) nicht genau über die Zusammenhänge von Allem gesprochen haben.
Ich habe meine Ideen und Gedanken mitgeteilt, Sie hat Ihre Kreativität und Ihre Gedanken eingebracht.
Unabhängig von den beiden an sich schon hervorragenden Tattoos, der Qualität und Güte ist das Gesamtergebnis für mich schon etwas ganz Besonderes.
Richtig nachvollziehen kann es wohl nur Jemand, der auch Tai Chi praktiziert, oder ?
Von allem losgelöst, freue ich mich und bin auch total stolz, nun auf beiden Armen jeweils ein Tattoo-Unikat zu haben, welches es so auf der Welt kein zweites mal gibt. (klar…irgendwann wird es mal Jemand kopieren)…
Das Tattoo-Studio Lifeline in Gütersloh
Oben habe ich ja schon erwähnt, dass ich die Empfehlung von meiner Tochter bekam. Das ist ja eine sehr große Referenz.
Allein von der ersten Kontaktaufnahme via Instagram bis zum Austausch der Gedanken und Ideen lief alles sehr vertrauensvoll und angenehm.
Ich habe mich von Anfang an sehr gut aufgehoben gefühlt.
Aus dem Team dort ist mein Tattoo-Artist die Nina geworden. Eigentlich war das aber auch keine Überlegung, da für mich klar war: Wer meine Tochter so toll tätowiert hat, der soll mich auch tätowieren.
Ich war sogar in der glücklichen Lage, mir erst einmal als Begleitung das Tattoo-Stechen bei meiner Frau anzusehen. Sie war nach Tochter u. Schwiegersohn die Dritte, die dort tätowiert wurde. Danach und mit dem Ergebnis war ich absolut überzeugt und es gab keinerlei Zweifel mehr. Das Studio und Nina.
Nach einiger Zeit (Vorbereitungen, Gedankenaustausch, Ideen u. Vorschläge) rückte der Termin für mich näher.
Zum Studio selbst und dem Team dort…
Ein super cooles Studio, vom Design her schon klasse.
Das Team toppt den Eindruck noch. Alle total nett, höflich, zugänglich und mit einem guten Spritzer Humor gesegnet.
In der Gesamtbetrachtung ein Ort zum Wohlfühlen.
Was mich (als Tattoo-Laien) dort überrascht hat, ist der Fokus auf absolute Sauberkeit, Hygiene und Professionalität.
Wenn manch einer bei Preisen für ein Tattoo meckert, dann sieht er vermutlich nicht den Aufwand, der dahinter steckt. Allein die Vorbereitungen, das Abkleben und mit Folie verpacken jedes einzelnen Gegenstandes, das Desinfizieren und reinigen…ein Wahnsinns Aufwand, aber berechtigt.
Zum Ablauf:
Jeder Schritt, jedes Vorgehen wurde erklärt und beschrieben.
Während und insbesondere nach dem Tattoo gab es noch viele Tipps und Hinweise, was man beachten soll, wie man das frische Tattoo pflegt und wie man dafür sorgt, dass es lange Zeit so bleiben wird, wie es ist.
Das hier ist meine Meinung und mein Eindruck.
Ich glaube, auch wenn ich ein absoluter Tattoo-Laie bin, dass das Team von Lifeline die Messlatte für Tattoo-Studios schon sehr hoch gelegt hat.
Dafür, dass ich früher ein starker Kritiker von Tattoos war (auch aus falschen Sichtweisen, Vorurteilen und Sturheit), kann ich hier nur eine klare Empfehlung aussprechen.
Lifeline und das Team: Besser geht es nicht!