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Nicht nur beim Tai Chi

Wissenswert und Hilfreich

Hier findest Du einige eventuell für Dich hilfreiche und wissenswerte Dinge, nicht nur zum Thema Tai Chi . . .

  • Zeitmessung bei Übungen

    Bei Übungen, egal ob Tai Chi, Yoga, Dao Jin oder sonst was, hat man ja immer mal das Problem der Zeitmessung.
    Da heißt es vielleicht „halte diese Position 2 Minuten“. Stellst Du Dir dann einen Wecker, schaust Du laufend auf die Uhr oder das Handy?
    Das ist oftmals eine Herausforderung.

    Probiere es mal mit der Atmung!
    Nimm als Messwerkzeug einen Atemzug (einmal ein- und ausatmen).
    Für eine längere Übung anstatt der Messung von Minuten nimmst Du Atemzüge.
    Das klappt erstaunlich gut!

  • Körper bei Dehnübungen „überlisten“

    Kennst Du das?
    Du machst Dehnübungen, kommst aber nicht richtig weiter?
    Nehmen wir als Beispiel eine Körperbeuge im Stehen.
    Du kommst mit den Händen nicht an die Füße… Es fehlen einige Zentimeter oder mehr?
    Bleib so gebeugt!

    Atme einmal normal ein und dann ganz tief aus, also länger ausatmen als einatmen. Ganz ruhig.
    Nun versuch es!
    …und siehe da, Du kommst mit den Fingen an die Füße und ggf. sogar mit den Händen auf den Boden.

    Wie das?
    Das nennt man Fokus-Atmung oder auch unter Yogi´s  „Pranayama“.
    Dazu gibt es auch etwas Wissenschaftliches, denn es ist keine Zauberei:
    In Deinem Körper wird damit der „parasymphatische Reflex“ ausgelöst. Das längere aus- als einatmen überlistet Dein Gehirn bzw. das Nervensystem und signalisiert ihm „alles OK, Du kannst Dich entspannen“.
    Dein Körper hat einen Sicherheitsmechanismus, der sehr großzügige Warnstufen hat. Du dehnst Dich und der Körper gibt Dir an einer Stelle das Signal „es geht nicht mehr weiter“. Das ist das, wenn Du denkst, Deine Bänder oder Sehnen wären „am Anschlag“.
    Durch die Auslösung des parasymphatischen Reflexes wie beschrieben, gibt sich sozusagen der Körper nun das Signal…“nö…alles in Ordnung….da geht noch was…“.
    Keine Bange! Damit überdehnst Du weder Sehnen noch Bänder, denn Dein Körper hat weitaus mehr Sicherheitsmechanismen.
    Aber Achtung: Mit Gewalt oder Geschwindigkeit kann Dein Körper schaden nehmen.
    Darum ist im Tai Chi ja alles langsam ; -)

  • Vor- und Nachnamen im Chinesischen Kulturkreis

    Manchmal sorgt es für Vewirrung…
    Ein gutes Beispiel:
    Der Tai Chi Meister, dessen Stil ich lerne (langer traditioneller Yang-Stil), heißt Chu King Hung.

    Da denkt man, ah…Chu ist der Vorname und King Hung oder King-Hung ist sein Nachname.
    Falsch!

    Insbesondere im chinesisch geprägten Kulturkreis steht der Nachname vorn, also genau anders als z.B. im deutschsprachigen bzw. europäischen Raum.

    Warum das?

    Im chinesischen Kulturkreis ist die Familie an sich, also auch der Nachname das höchste Gut.
    Es wird sehr viel Wert auf die Familie, den Stammbaum und somit auf den Nachnamen gelegt.

    Nach Konfuzius und auch tatsächlich nach chinesischer politischer Denkweise gliedert sich das Individuum der Familie und dem Staat unter.

    Ein weiterer Grund ist im Taoistischen bzw. Daoistischen Verständnis begründet. Es geht immer vom Großen zum Kleinen, vom Allgemeinen zum Spezifischen.  Also auch von der Familie zur Person.

  • Demnächst hier mehr!

    Hier werden mit der Zeit noch viele weitere Infos abgelegt.